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O'Tooles Reiseerlebnisse- Die letzten Golfrunden und ein Rückblick
15.10.2007
Die letzten Golfrunden hier in Irland waren definitiv ein würdiges Finish für diese wundervolle und beeindruckende Golfreise. Wir überquerten den Shannon auf der Tarbert-Kilmer Fähre und erreichten Doonbeg an einem klaren sonnigen Morgen. Neben den erstklassigen Unterbringungen und Verkehrsanbindungen hat mich ain Doonbeg am meisten die Zuvorkommenheit und Gastfreundschaft der Angestellten des Golfclubs beeindruckt. Viele Clubs mit einem vergleichbaren Ruf und Anshehen geben einem das Gefühl, als würden sie ihren Gästen einen Gefallen tun, indem sie ihnen erlauben, den jeweiligen Golfplatz zu betreten; nicht so hier.
Nach ein paar geschlagenen Bällen auf der Driving Range erwarteten unsere Caddies uns am ersten Abschlag. Das erste Loch des Doonbeg GC begeistert mich umso mehr, je häufiger ich hier spiele. Wenn früh morgens die Sonne scheint und sich über das Fairway ergießt, kann man vom Abschlag aus einen Ausblick genießen, der unvergleichlich ist. Unser Match sollte an diesem Tag erst auf der 18. Bahn entschieden werden, aber da ich mein bestes Golf leider auf der ersten und nicht auf der letzten Spielbahn zeigte, verloren mein Partner und ich es leider. Dies hatte später jedoch keine Auswirkungen auf die heitere Stimmung bei einem vorzügliches Mittagessen auf der Terrasse des Doonbeg Golfclub, bei dem wir die wundervolle Runde Golf noch einmal Revue passieren ließen.
Die nächsten Stunden verbrachten wir in den umliegenden Pubs bei mehr als nur ein paar Pints, davon ausgehend, daß wir an diesem Tag kein Golf mehr spielen würden. Dies war aber ein Irrtum. Einige Freunde von mir waren mit einem Cart noch einmal auf den Platz gefahren, um noch ein paar Bilder zu machen. Als sie wieder im Pub ankamen, hatten sie eine Gruppe von 8-12-Jährigen im Schlepptau, die unbedingt mit meinen Freunden um einen Einsatz von 50,- € spielen wollten und ein "Nein" als Antwort nicht gelten ließen. Wir einigten uns darauf, das erste Loch um diesen Einsatz zu spielen, wobei das beste Bruttoergebnis der beiden Gruppen gewinnen sollte.
Wir fuhren zurück zum Golfplatz, holten unsere Schläger und versammelten uns am ersten Abschlag, an dem sich mittlerweile auch die meisten anderen Gäste des Pub eingefunden hatten, um sich das Spektakel anzusehen. Es ist unnötig zu erwähnen, daß es eine Vielzahl verschiedenster Abschläge gab, darunter meiner, der gerade einmal gut 60 Meter weit flog. Während wir uns in Richtung des Fairways in Bewegung setzten, erzählten uns die Jungs alle Arten von Golfgeschichten und -Anekdoten und da sie nicht nur mehr als passabel Golf spielten, sondern auch noch über die außergewöhnliche Begabung eines flotten Mundwerks verfügten, schwatzten sie unablässig vor sich hin. Des Weiteren hatten sie eine sehr kreative Art, ihre Bälle im hohen Rough wiederzufinden (einige davon fielen auf wundersame Weise an den richtigen Stellen aus ihren Hosentaschen). Glücklicherweise schafften wir es irgendwie, dieses Wettspiel für uns zu entscheiden und das Loch zu gewinnen. Aber anstatt auf unsere Siegesprämie von 150,- € zu bestehen, entschied ich mich dafür, jedem Jungen 2 Sleeves meiner Titleist ProV1-Bälle zu schenken, mit denen sie sich unter Begeisterungsrufen auf und davon machten. Wir hatten eine Menge Spaß!!!
Am nächsten Morgen fuhren wir die Küste hinauf nach Lahinch, wo ich die letzte Runde meiner Golfreise spielen sollte. Der Himmel war bewölkt, es war windig und regnete leicht, was aus meiner Sicht nach den vielen sonnigen Tagen während meiner Reise ein passender Abschluß zu sein schien. Lahinch besitzt das Ambiente eines kleinen Golfclubs mit einem bescheidenen aber gemütlichen Clubhaus und Pro Shop und einem Starter am ersten Tee, der einen immer mit einem Lächeln begrüßt. Meinem Flight gefiel der Golfplatz sehr gut, und das, obwohl wir mehr Zeit in den Büschen am Rand der Bahnen, als auf den Fairways verbrachten. Während unserer Reise hatten wir immer zu zweit gegen einander gespielt, mit täglich wechselnder Zusammensetzung. Unglücklicherweise gab es einen von uns, der nach 8 Runden eine Bilanz von 8 Niederlagen und 0 Siegen aufwies (sein Name wird an dieser Stelle nicht genannt). Lahinch war seine letzte Gelegenheit, dieses Ergebnis wenigstens ein wenig zu verbessern und ob ihm dies gelang, sollte sich erst am 18.Loch entscheiden. Er und sein Spielpartner lagen 1 down und er hatte einen Par-Putt von über 2 Meter Länge, um das Loch zu gewinnen und das Match zu teilen. Abgeklärt und souverän lochte er den Putt und hatte somit einen halben Punkt auf seiner "Haben"-Seite. 
Wir verbrachten unsere letzte Nacht in der Stadt Doolin, nördlich von Lahinch. Es ist für mich eine Tradition geworden, die letzte Nacht in Irland in dieser wundervollen kleinen Stdt zu verbringen. Bekannt für seine erstklassige traditionelle Musik, sind die Pubs in dieser Stadt jederzeit zum Bersten gefüllt mit Menschen aus allen Teilen der Welt. Doolin behandelte uns wie immer sehr gut und wir wurden begeisterte Zuhörer eines fantastischen Auftritts von Musikern in McGann’s Pub und beendeten die Nacht in McDermott’s Pub auf der anderen Seite der Strasse. Ein passendes Ende für eine ganz außergewöhnliche Reise.
Rüchblickend fällt es schwer, zu akzeptieren, daß diese Reise bereits zu Ende sein soll. Ich fühle mich sehr geehrt, einer der wenigen sein zu dürfen, für die dieser Traum Wirklichkeit geworden ist. Als erstes möchte ich FootJoy dafür danken, das Risiko eingegeangen zu sein, einen völlig Unbekannten auf diese Reise geschickt zu haben. Nur durch die Partnerschaft mit einer so großartigen Marke im Golf war es mir möglich, so viele beeindruckende Erlebnisse zu sammeln. Außerdem möchte ich North and West Coast Links, Discover Ireland, und auch Fairways to Heaven Golf ebenfalls für deren großartige Unterstützung danken. Last but not least gilt mein besonderer Dank meiner äußerst verständnisvollen Frau. Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich sie dazu gebracht habe, dieser Reise zuzustimmen, aber sie hat sie von Anfang an voll und ganz unterstützt und ich bin mir des großen Glücks bewußt, sie an meiner Seite zu haben.
Außerdem möchte ich Ihenn allen danken, daß Sie sich für meine Erlebnisse in diesem Sommer interessiert haben. Falls Sie irgendwelche Fragen bezüglich meiner Reise oder hinsichtlich des Golfens in Irland generell haben sollten, können Sie mich gerne unter irish-golfer@hotmail.com kontaktieren. Ich hoffe, daß meine Reisenotizen für Sie eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Lektüre waren und falls Sie, wie ich, begeisterter Golfer sind, kann ich Sie nicht genügend dazu auffordern, einmal eine Wallfahrt nach Irland zu unternehmen. Es ist ein malerisches und magisches Land, von dem Sie mit Erinnerungen zurückkehren werden, die Sie für den Rest Ihres Lebens begleiten werden. Und vergessen Sie nicht: Schlagen Sie die Bälle immer gerade!
O'TOOLE
13.07.2007
Liebe FootJoy-Fans,
endlich ist der Sommer da und wir hoffen, Sie genießen das Golfspielen in vollen Zügen.
Wenn Sie von uns von FootJoy hören, dann geht es meistens um aufregend neue Produkte oder wir lassen Sie an einem der zahlreichen Siege der Professionals auf den weltweiten Profi-Touren teilhaben, welche Woche für Woche auf Produkte von FootJoy vertrauen. Dies werden wir auch in Zukunft so beibehalten, wollen Ihnen aber an dieser Stelle ein wenig Abwechslung bieten.
Wir möchten Sie bekannt machen mit einem weiteren FootJoy-Begeisterten, Herrn Michael O'Toole. Mike ist weder Professional, noch hat er Ambitionen, das Ausüben des Golfsportes zu seinem Beruf zu machen. Mike ist ein enthusiastischerer Golfer, 34 Jahre alt, spielt Hanicap -6, ist verheiratet und lebt in Connecticut, USA.
Am 10. Januar 2007 haben wir von Mike einen mitreißenden Brief erhalten, in dem er uns von seiner Begeisterung für Irland berichtete. Nachdem er eine Vielzahl von Reisen zu allen möglichen irischen Golfplätzen unternommen hatte, wurde er sich eines Tages seiner Leidenschaft für die verschiedensten Besonderheiten Irlands bewußt: der Kultur, den Menschen, den einzigartigen Städten und natürlich den herrlichen Golfplätzen auf dieser Insel.
Mike hat Connecticut vor kurzem verlassen, um innerhalb von 10 Wochen eine Tour entlang der Irischen Küste zu unternehmen, auf der er 65 Runden Golf spielen wird. FootJoy wird ihn hierbei begleiten, da Mike von Kopf bis Fuß mit unseren neuesten Produkten ausgestattet ist, um ihn trocken zu halten und ihmBequemlichkeit zu bieten: DryJoys Golf Schuhe , DryJoys Performance Regenbekleidung , RainGrip Handschuhe , Regenschirme, usw. In Irland muß man sich natürlich häufiger einigen sehr herausfordernden Wetterbedingungen stellen. daher hat Mike sich hinsichtlich Wasserfestigkeit Unterstützung von einem Experten geholt!
Im Gegenzug für mehrere sehr bequeme und leistungsstarke Golfprodukte wird Mike im Laufe der nächsten Wochen mit uns einige seiner Reisenotizen teilen, die unter anderem Auskunft über folgende Themen geben werden:
* Vorstellung der spektakulärsten Golfkurse, auf denen Mike spielen wird
* Tipps und Anregungen, wie man sich optimal auf irisches Wetter vorbereitet
* Eindrücke und Erfahrungen, die Mike auf seiner 10-wöchigen Reise sammeln wird
* Beschreibung der Golfplätze, die zwar weniger bekannt, aber dennoch sehr attraktiv und faszinierend sind
* Amüsante und unterhaltsame Anekdoten langjähriger Irischer Caddies
* Reisetipps und ungewöhnliche Geschichten aus den unterschiedlichsten Pubs.
Um Mike's Reise auf Google Map zu verfolgen, klicken Sie hier !














